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Die Heilige Margareta
Neben Barbara und Katharina zählt die Hl. Margareta zu den drei Frauen unter den Vierzehn Nothelfern. Diese waren in der Volksfrömmigkeit beliebte Heilige, die in den verschiedensten Nöten angerufen wurden. Margareta kam nach der Legende in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts als Tochter eines heidnischen Ehepaares in Antiochien zur Welt. Die Amme, eine überzeugte Christin erzog das Mädchen von Geburt an im christlichen Glauben. Margareta ist zur Zeit des Kaisers Diokletian um das Jahr 305 als Märtyrerin gestorben. Im 7. Jahrhundert beginnt die Verehrung im Abendland und hat sich weit verbreitet. Margare-ta von Antiochien wird auf verschiedene Weise dargestellt. Besonders häufig – auch auf den drei Statuen in der Birkendorfer Kirche – sieht man sie mit einem Drachen, was den Sieg gegen das Böse darstellen soll. Im Mittelalter war der Margaretentag (20. Juli) für die Bauern einer der wichtigsten Lostage des Jahres und wenn das Wetter zuvor gut war, wurde der bäuerliche Pachtzins bezahlt.
Patrozinium: 20. Juli
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