Brückenschläge - der Kreuzweg der Jugend

Für die ökumenische Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Jugend in Deutschland war das Jahr 1972 ein wichtiges Datum. Unter dem Titel "Schritte zum Frieden" entstand der erste ökumenische Kreuzweg der Jugend. Ein wichtiger "Brückenschlag", ein Brückenschlag zwischen den Konfessionen in einem gemeinsamen Gebet der Jugend begann.
Wie kam es dazu? Beim Katholikentag 1958 in Berlin, fing alles an. Im Olympiastadion vereinte ein Kreuzweggebet zum letzten Mal 65 000 Menschen aus Ost und West. Dann folgte 1961 der Mauerbau. Aber, über die Mauer hinweg wurde der Gebetstext beibehalten, jährlich neu angeregt und gebetet, vielfach gedruckt. In den Jahren darauf beteten junge Menschen unter dem Titel "Miteinander - Füreinander" am Freitagabend vor der Karwoche den Kreuzweg in Ost und West und machten ihn damit zum geistlichen Treffpunkt über die Grenzen hinweg. Allmählich entwickelte sich der Kreuzweg zu einer echten und gemeinsamen Aktion zwischen Ost und West, ein wichtiger Brückenschlag über Grenzen hinweg war gelungen.

Seit vielen Jahren wird der Kreuzweg der Jugend auch bei uns gebetet. Er ist die einzige Veranstaltung die nicht nur die jungen evangelischen und katholischen Christen in Ühlingen-Birkendorf gemeinsam durchführen, sondern auch die bisher einzige Veranstaltung, die die jungen Christen der Seelsorgeeinheit "Oberes Schlüchttal"* schon seit Jahren gemeinsam durchführen.
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