"Mitglied" | Weg zum Wiedereintritt | Seelsorgliches Gespräch | Wiederaufnahme |
 
Sie überlegen sich Ihren Wiedereintritt in die Kirche...
Ein solcher Schritt ist für Sie möglicherweise nicht einfach, nachdem Sie einmal Ihren Kirchenaustritt förmlich erklärt haben. Der Austritt muss nicht gleichbedeutend sein mit der Absage an den christlichen Glauben. Er ist aber doch eine öffentliche Distanzierung zur Kirche. Sie haben sich mit diesem Schritt außerhalb der Gemeinschaft der Glaubenden gestellt und können deshalb nicht an den Sakramenten teilnehmen.
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"Mitglied" der Kirche

wurden Sie durch die Taufe.
Damit gehören Sie von Gott her für immer zur Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. Von ihm her gibt es keinen Austritt aus der Kirche. Inzwischen haben Sie vielleicht neue Erfahrungen gemacht und sehen heute manche Dinge anders. Jetzt überlegen Sie, in diese sichtbare Gemeinschaft der Kirche wieder einzutreten.

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Der Weg zum Wiedereintritt

führt nicht über das Standesamt. Sie können sich an einen Priester oder eine/n andere/n kirchliche/n Mitarbeiter/in Ihres Vertrauens wenden. Dabei sind Sie nicht an Ihren Wohnort gebunden.

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In diesem Gespräch

soll Ihre Situation bedacht werden. Die nächsten Schritte werden miteinander überlegt und die Form der Wiederaufnahme vorbereitet. Da die Wiederaufnahme nicht nur ein formaler Rechtsakt sein soll, werden deshalb in diesem Gespräch für Sie folgende Fragen wichtig sein:

 
Was waren die Gründe für meinen Austritt? Welche Rolle spielten damals Glaube und Kirche in meinem Leben? Welche Bedeutung haben sie heute? Was bewegt mich dazu, wieder in die Kirche einzutreten?
 
Der Wiedereintritt kann ein bewusster Neuanfang in Ihrer Lebensgeschichte und Ihrer Zugehörigkeit zur Kirche sein
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Die Wiederaufnahme

wird in einer schlichten Feier mit einem Priester vollzogen. Sie drücken dabei Ihren Willen aus, wieder zur Gemeinschaft der katholischen Kirche zu gehören. Der Priester erklärt dann im Namen der Kirche, dass Sie wieder aufgenommen sind. Ihre Bereitschaft, wieder neu die Aufgaben der Kirche - auch in finanzieller Hinsicht - mitzutragen, ist ein Zeichen der Solidarität mit der Gemeinschaft der Glaubenden

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...die Tür steht offen.