Turmkapelle in der Pfarrkirche St. Jakobus
 
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Mutmaßliche Schichten- und Bauabfolge:
 
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Bau des Turmchores mit dem romanischen Rundbogenfenster an der Nordseite (13. Jahrhundert?)
   
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Dreifaltigkeits"-Darstellung an der östlichen Bogenfläche, sowie die stehende Heiligenfigur mit Hellebarde in der Bogenleibung an der Südwand, die durch die zurückgesetzte Zusetzung überschnitten ist (15. Jahrhundert?)
   
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graue Fassung (eventuell mit aufgemalten Quaderstrichen)
   
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florale und figürliche Malerei am Gewölbe und in der ehemaligen Chorbogenleibung: Ranken in den Gewölbezwickeln, sowie Kirchenväter als stehende Figuren in den Gewölbescheiteln und Brustbildtondi in der Bogenleibung jeweils mit Schriftbezeichnungen in Antiquaschrift (16. Jahrhundert)
   
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Einbau der Sakramentsnische (eventuell im Zusammenhang mit der vorangehenden Malerei)
   
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Malerei um das Fenstergewände der Südseite: Ranken und ein Ansatz von Rollwerk (17. Jahrhundert?)
   
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Neubau der Kirche unter Erhaltung des Chorturms (1737/38)
   
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nach der Öffnung des beim Neubau der Kirche zugesetzte Bogen des Turmchors erfolgt die Freilegung auf verschiedene Malereiebenen, die anschließend durch großflächige Obermalungen und Gipskittungen zusammengezogen werden
   
Nicht einzuordnen sind:
   
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gemalte Sakramentsnischenbekrönung
   
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(Maßwerk-)Fenster an der Südseite in der zurückgesetzte Zusetzung des Bogens
   
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rote Rankenmalerei im Bogenfeld über dem ehemaligen Chorbogen
   
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spätgotisches Türgewände mit Kielbogen
   
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Erweiterung/Vertiefung der (Altar-)Nische der Ostwand

Übersichtsaufnahme Gewölbedecke
Nördlicher Gewölbezwickel (Kirchenvater Ambrosius)
Westlicher Gewölbezwickel (Kirchenvater Gregor d. Gr.)
Südlicher Gewölbezwickel (Kirchenvater Augustinus)
Östlicher Gewölbezwickel (Kirchenvater Hieronymus)
Ostwand (Gnadenstuhl - Dreifaltigkeit)
Bogenleibung
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